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Maike Rosenzweig - Hebamme
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Hausgeburt Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

Nachdem Hausgeburten bis Anfang des 20. Jahrhunderts die vorherrschende Geburtsart waren, dominieren mittlerweile in den Industrieländern ganz eindeutig die Krankenhausgeburten. Frauen in unserer Gesellschaft steht es jedoch in der Regel frei, sich für oder gegen eine Hausgeburt zu entscheiden. Hier ein paar neutrale Informationen zum Thema.

Leider wird, wie beim Impfen auch, sehr emotional und dogmatisch diskutiert. Die Sichtweisen und Standpunkte sind oft auf beiden Seiten starr und einseitig.

Wenn Sie sich dem Thema sachlich nähern wollen, empfehle ich Ihnen zunächst den Qualitätsbericht der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe. Diesen können Sie als jährliche Ausgabe kostenlos über die Webseite beziehen.

Eine Zusammenfassung der Qualitätsberichte der Jahre 2000 bis 2004 und umfangreiche Interpretationen dazu bekommen Sie in diesem Buch:

Außerklinische Geburt in Deutschland: German Out-Of-Hospital Birth Study 2000-2004

Außerklinische Geburt in Deutschland

 

Interessant sind hierbei besonders die statistischen Informationen und Fallzahlen über Komplikationen, Abbrüche der Hausgeburten mit Verlegung ins Krankenhaus und den zuvor bereits bekannten Schwangerschaftsrisiken.

Machen Sie sich bewusst, dass eine Geburt immer ein Risiko darstellt und Komplikationen nicht zwangsläufig auf die Geburtsart zurückzuführen sind.

Letztlich finden Sie bei umfassender Beschäftigung mit dem Thema genauso viele Argumente für wie gegen eine Hausgeburt. Sie müssen also selbst entscheiden, welche Form der Geburt Ihren persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Idealen mehr entspricht.

 


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Die freie Wahl der Geburtsart haben Sie natürlich nur, wenn nicht bereits während der Schwangerschaft Gründe gegen eine Hausgeburt sprechen. Dies bespricht die Hebamme mit Ihnen, denn Sie trägt auch die juristische und medizinische Verantwortung für die durch sie durchgeführte Hausgeburt.

Eine Alternative zur Hausgeburt stellt die Geburt im Geburtshaus dar, eine von Hebammen geleitete Einrichtung mit strengen Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Das erste Geburtshaus Deutschlands wurde übrigens von meiner Kollegin Dorothea Heidorn 1985 in Gießen gegründet und heute noch geführt.

Ich persönlich habe zwei meiner drei Kinder zuhause geboren und bin mit dieser Entscheidung sehr glücklich. Meine Hebamme dabei war meine Kollegin Bella Keuscher, die auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der außerklinischen Geburtshilfe zurück blicken kann.

 

Eine Liste mit Links zum Thema finden Sie im Internet zum Beispiel bei medinfo.de.

 

Ein hilfreiches Buch zur Entscheidungsfindung gibt es auch:

Hausgeburt: Entscheidungshilfe und Vorbereitung. Taschen-Hebamme

 

Ein besonderes Buch zum Thema ist auch:

Luxus Privatgeburt: Stolze Mütter über die Kunst des Gebärens in den eigenen vier Wänden. Eine fotografische Liebeserklärung an Hausgeburt und neue Weiblichkeit

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Januar 2011 um 09:31 Uhr
 

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