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Maike Rosenzweig - Hebamme
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Still-Quiz Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

Testen Sie Ihr Wissen zum Stillen mit diesen Fragen.

Wann sollte ein Neugeborenes das erste Mal gestillt werden?

  1. 24 Stunden nach der Geburt.
  2. Wenn die Milch einschießt.
  3. Gleich nach der Geburt in den ersten zwei Stunden.

Richtige Antwort: 3
 


Muss ein gesunder vollgestillter Säugling bei heißem Sommerwetter zusätzlich Tee bekommen?

  1. Ja, soviel das Baby trinken will.
  2. Nein, häufiges Anlegen nach Bedarf des Babys genügt.
  3. Nur wenn draußen mehr als 30 Grad im Schatten sind.

Richtige Antwort: 2
 


Sind nächtliche Stillmahlzeiten erforderlich?

  1. Auch nachts soll nach Bedarf gestillt werden.
  2. Eine 8-stündige Stillpause von 22.00-6.00 Uhr ist anzustreben.
  3. Ja, aber höchstens 2x.

Richtige Antwort: 1
 

 

Muss beim Stillen ein Mindestabstand eingehalten werden?

  1. Eine stillende Mutter sollte nach Bedarf stillen, manchmal sind die Abstände wesentlich kürzer als 2 Stunden.
  2. Beim Stillen ist ein Mindestabstand von 2 Stunden erforderlich, damit die Kinder keine Blähungen bekommen.
  3. Ein Baby sollte ca. alle 4 Stunden gestillt werden.

Richtige Antwort: 1

Anmerkung: Die These, ein Stillabstand kleiner als zwei Stunden würde beim Kind zu Verdauungsproblemen führen, ist überholt. Sie galt ausschließlich für die Flaschenfütterung mit Kuhmilch, die im letzten und vorletzten Jahrhundert gemacht wurde. Inzwischen weiß man, dass es bei Muttermilch keine derartigen Probleme gibt.

 


Woran erkennt man, dass ein gestilltes Baby genug trinkt?

  1. Es hat 6-8 nasse Windeln am Tag.
  2. in jeder Windel ist Stuhlgang.
  3. Durch Wiegen vor und nach der Mahlzeit.

Richtige Antwort: 1
 


Ab welchem Alter braucht ein gestilltes Baby Beikost zur Muttermilch?

  1. Ab dem 4.-6. Monat.
  2. Ab dem 6.-8. Monat.
  3. Ab dem 10.-12. Monat.

Richtige Antwort: 2
 

 


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Ist es normal, wenn ein ausschließlich gestilltes Kind, das älter als 4 Wochen ist, nur 1x pro Woche Stuhlgang hat?

  1. Nein, ein Kind sollte immer mehrmals täglich Stuhlgang haben, unabhängig von der Nahrung.
  2. Nein, ein Kind sollte 1x täglich Stuhlgang haben.
  3. Ja, bei ausschließlich gestillten Kindern kann das vorkommen und ist normal.

Richtige Antwort: 3
 


Das Baby hat Durchfall. Darf es trotzdem weitergestillt werden?

  1. Ja, Muttermilch ist auch hier die beste "Diätnahrung".
  2. Das Baby muss einige Tage eine spezielle Diätnahrung bekommen, die Mutter sollte in der Zwischenzeit abpumpen.
  3. Das Baby sollte auf jeden Fall 24 Stunden nur Tee bekommen.

Richtige Antwort: 1
 


Eine stillende Mutter hat einen Infekt (Husten, Schnupfen). Darf sie weiterstillen?

  1. Nein, Sie könnte ihr Kind anstecken. Sie darf erst dann wieder stillen, wenn sie wieder gesund ist.
  2. Ja, über die Muttermilch bekommt das Kind gleichzeitig Antikörper, so dass es vor einer Ansteckung geschützt wird.

Richtige Antwort: 2
 


Welche Bedeutung hat Muttermilch im Vergleich zu industriell hergestellter Babynahrung?

  1. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied, beides ist gleich gut.
  2. Muttermilch ist zwar besser, aber die Vorteile sind unwesentlich.
  3. Muttermilch enthält lebende Zellen und Antikörper, die für den Immunschutz wichtig sind und in industriell hergestellter Babynahrung fehlen.

Richtige Antwort: 3
 


Welche Bedeutung hat Muttermilch bei der Entstehung von Allergien?

  1. Wenn die Mutter Allergien hat, sollte sie nicht stillen, weil das Kind diese dann auch bekommt.
  2. Ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten kann den Ausbruch von Allergien verhindern, bzw. abschwächen.
  3. Hypoallergene Nahrung (HA-Nahrung) ist genauso gut wie Muttermilch.

Richtige Antwort: 2

 

 

Falls Sie nicht alle Fragen beantworten konnten, oder Sie mehr Hintergründe zu den einzelnen Themenbereichen möchten, empfehle ich Ihnen das Handbuch für die stillende Mutter, das Sie bei der La-Leche-Liga erwerben können:

Das Handbuch für die stillende Mutter: Das umfassende Nachschlagewerk für den Stilltag (Taschenbuch)

Das Handbuch für die stillende Mutter

  

 


Quellen:

[1] Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen, www.afs-stillen.de

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Januar 2011 um 09:20 Uhr
 

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