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Maike Rosenzweig - Hebamme
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Das Stillen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

Als Hebamme vertrete ich selbstverständlich das Stillen als natürlichste Form der Säuglingsernährung und wichtigen Ausdruck der Mutter-Kind-Beziehung. Deshalb an dieser Stelle ein paar Informationen zum Stillen.

Zunächst einige Stichworte zur Bedeutung des Stillens:

  • Stillen ist Nahrung für Körper und Seele
  • Muttermilch ist die optimale Ernährung für Ihr Baby
  • Die Abwehrstoffe der Muttermilch schützen das Baby vor Krankheiten
  • Muttermilch schützt Ihr Baby vor Allergien
  • Mit Muttermilch ernährte Frühgeborene haben größere Überlebenschancen
  • Stillen vermindert die Blutungen der Mutter nach der Geburt
  • Stillen gibt der Mutter einen gewissen Schutz vor Krebserkrankungen
  • Stillen hilft, die Beziehung zwischen Mutter und Kind wachsen zu lassen
  • Stillen spart der Frau und der Familie viel Zeit und entlastet die Umwelt

Weitere Details hierzu finden Sie zum Beispiel auch über eine Stillgruppe im Internet.

 

 

Stillkissen

 

Stillen können Sie prinzipiell im Liegen oder im Sitzen, Sie und Ihr Kind sollten es in jedem Fall bequem haben. Hilfreich kann dabei auch das sogenannte Stillkissen sein, das entweder Sie oder Ihr Baby stützt.

 

Die Frage nach dem "wie lange stillen" und "wie oft stillen" lässt sich leicht beantworten: Geben Sie dem Baby die Möglichkeit, seinen eigenen Rhythmus zu finden. Es ist völlig normal, wenn Ihr Kind alle zwei bis drei Stunden trinkt, auch nachts! In besonderen Phasen, wie bei einem Wachstumsschub, trinkt Ihr Kind unter Umständen mehr und öfter. Ihre Brust passt sich dabei mit der Milchproduktion mehr oder weniger schnell der Nachfrage an.

 


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Wenn Sie Probleme mit dem Stillen haben oder sogar der Meinung sind, dass Sie aus bestimmten Gründen nicht stillen können, dann wenden Sie sich unbedingt sofort nach der Geburt an eine fachkundige Hebamme oder Stillberaterin. Oft hilft auch eine zweite Meinung, selbst, wenn Ihnen bereits zum Abstillen geraten wurde.

Dieses Video, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hebammenverband erstellt wurde, zeigt einige praktische Grundlagen zur Durchführung des Stillens:
 

 

Denken Sie daran, dass das Baby beim Stillen alle Stoffe aufnimmt, die Sie mehr oder weniger freiwillig selbst zu sich genommen haben. Alkohol und Nikotin haben nichts in der Muttermilch zu suchen, vermeiden Sie die entsprechenden Genussmittel.

Hat Ihr Baby leicht oder häufig Blähungen und leidet darunter, meiden Sie stark blähende Nahrungsmittel, da diese Auslöser sein können.

Überhaupt sollten Sie ein großes Augemerk auf Ihre eigene Ernährung in der Stillzeit richten. Nutzen Sie abwechslungsreiche, vollwertige Nahrungsmittel und achten Sie dabei trotz erhöhtem Kalorienbedarf eher auf Qualität statt Menge.

 

Die WHO, nationale und internationale Stillgruppen und -verbände empfehlen, mindestens 6 Monate ausschließlich zu stillen. Lassen Sie sich durch anders lautende Ratschläge nicht davon abbringen, insbesondere nicht durch kommerzielle Werbeaussagen von Nahrungsmittelherstellern.

Fangen Sie im Anschluss an die 6 Monate langsam an, Ihrem Kind einzelne Nahrungsmittel, wie Kartoffeln oder Zucchini in Breiform anzubieten. Sie merken selbst, ob Ihr Kind für die Umstellung auf Beikost bereit ist. Falls nicht, warten Sie ab und versuchen Sie es einige Tage oder Wochen später wieder. Besonders allergiegefährdete Kinder akzeptieren Beikost instinktiv erst später. Und auch wenn Sie erfolgreich Beikost zugeben, können Sie ruhig weiter stillen, bis Ihr Kind von alleine den Bedarf an Muttermilch zurück nimmt oder einstellt. Das kann bis zum zweiten Lebensjahr dauern. Lassen Sie bestenfalls Ihr Kind Zeitpunkt und Tempo des Abstillens bestimmen.

 

Wenn Sie ungeplant plötzlich abstillen müssen, holen Sie sich in jedem Fall Hilfe und Unterstützung durch eine Hebamme.

 

Ein weit verbreiteter Irrglauben ist übrigens, dass man während des Stillens nicht schwanger werden kann. Denken Sie deshalb auch in der Stillzeit an das Thema Verhütung und sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrer Hebamme darüber.

Andere Mythen über das Stillen finden Sie auf dieser Internetseite aufgeführt.

 

Rat, Information und Unterstützung bekommen Sie natürlich von jeder Hebamme oder unter anderem hier:

Bund Deutscher Hebammen e.V.

Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V.

La Leche Liga Deutschland e.V.

babynahrung.org

stillen-info.de

schwangerschafts-still-kalendarium.de

 

 


Quellen:

[1] Deutscher Hebammenverband e.V. (Hrsg.) "Stillen, Der beste Start ins Leben". Deutscher Hebammenverband e.V. 2007

Diese Broschüre erhalten Sie bei mir, oder können Sie direkt bestellen beim Mabuse-Verlag.

 

Anlagen:
DateiBeschreibungDateigrößeZuletzt bearbeitet
Diese Datei herunterladen (Abgepumpte Muttermilch.pdf)Abgepumpte Muttermilch.pdfHandhabung von abgepumpter Muttermilch fürs eigene Kind207 Kb11.08.2009
Diese Datei herunterladen (Checkliste.pdf)Checkliste.pdfCheckliste für die Zeit nach der Geburt146 Kb11.08.2009
Diese Datei herunterladen (Hilfe beim Stillen.pdf)Hilfe beim Stillen.pdfHilfsangebote für stillende Mütter13 Kb11.08.2009
Diese Datei herunterladen (Stillen Grundlagen.pdf)Stillen Grundlagen.pdfInformationen zum Stillen2400 Kb11.08.2009
Diese Datei herunterladen (Stillen und Berufstaetigkeit.pdf)Stillen und Berufstaetigkeit.pdfStillen und Berufstätigkeit53 Kb11.08.2009
Diese Datei herunterladen (Zufuetterung.pdf)Zufuetterung.pdfZufütterung bei gestillten Säuglingen88 Kb11.08.2009
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Januar 2011 um 09:51 Uhr
 

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