logo

Anmeldung




Abonnieren Sie die Inhalte dieser Seite für Ihren Newsreader
Maike Rosenzweig - Hebamme
Startseite Rechtliches
Dioxinbelastung in Schwangerschaft und Stillzeit Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sieht keine akute Gefährdung für Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber auch keinen Grund zur Entwarnung, da das gesamte Ausmaß der Verseuchung von Nahrungsmitteln mit Dioxin noch nicht bekannt ist.

Für Verbraucher hat das BMELV eine Telefon-Hotline eingerichtet. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 0228 / 99 529-4000 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Samstag von 8 bis 14 Uhr).

Aktuelle Infos unter: www.bmelv.de

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt folgende Auskunft zu der Gefährdung durch den Verzehr dioxinbelasteter Lebensmittel:

Dioxine sind Umweltkontaminanten, die vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Da sich Dioxine und PCB im Fettgewebe von Menschen einlagern und sich dort anreichern, sollte die tägliche Auf-nahmemenge möglichst gering gehalten werden. Bei gelegentlichem Verzehr sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten. Eine begrenzte Überschreitung der tolerablen wöchentlichen Aufnahmemenge (TWI) wird vom BfR im speziellen Fall der Aufnahme von Dioxinen dann als gesundheitlich hinnehmbar angesehen, wenn die Aufnahmemengen über einen längeren Zeitraum gemittelt (z.B. ein Jahr) nicht zu einer Überschreitung des TWI führen.

Experten sehen derzeit keine akute Gesundheitsgefahr durch dioxinverseuchte Eier. Zwar wurde in einzelnen Proben offenbar eine Belastung von bis zu zwölf Pikogramm, also zwölf Billionstel Gramm, pro Gramm Fett gemessen. Die täglich duldbare Aufnahmemenge liegt laut der Weltgesundheitsorganisation WHO aber bei vier Pikogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet: Ein Erwachsener mit 75 Kilogramm Körpergewicht verträgt täglich 300 Pikogramm Dioxin.

Ein durchschnittliches Ei aber enthält Schätzungen zufolge sechs Gramm Fett und kommt damit beim bislang gemessenen Maximalwert von zwölf auf insgesamt 72 Pikogramm. Bei diesem konkreten Beispiel wären also theoretisch bis zu vier Eier am Tag vertragbar. „Wir können beruhigten Gewissens sagen, dass keine Gefahr besteht“, sagt ein Sprecher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Alleine Kinder sollten wegen des geringeren Körpergewichts aufpassen. Bei ihnen sei die kritische Aufnahmemenge schneller erreicht. Dass der vorgeschriebene Grenzwert in Deutschland bei lediglich drei Pikogramm liegt, begründet der BfR-Sprecher mit den Fortschritten in der Lebensmittelproduktion. Diese Grenze sei bei normaler Herstellung problemlos einhaltbar.

www.bfr.bund.de
 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. Januar 2011 um 09:12 Uhr
 

Neuste Inhalte


Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_latestnews/helper.php on line 109

Meistgelesene Inhalte

Neu im Forum


Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_kunenalatest/helper.php on line 216

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_kunenalatest/helper.php on line 216

Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/w00b01e6/hebamme/joomla/modules/mod_kunenalatest/helper.php on line 216

www.facebook.com/Hebammenunterstuetzung
Kampagne

© Copyright 2010-2013, Maike Rosenzweig, Hebamme. Bei technischen Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an webmaster@rosenzweig-online.de.