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Maike Rosenzweig - Hebamme
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Besuch in der Schule
Geschrieben von: Maike Rosenzweig   

Gesamtschule Mücke
(Fotoquelle: www.gsmuecke.de)

Am 29.06.2009 besuchte ich die Gesamtschule Mücke, um mit Schülerinnen der 6. Klassen über die Themen Schwangerschaft und Geburt zu reden.

Sehr geehrte Eltern der Mädchen aus der Jahrgangstufe sechs,
in der Jahrgangsstufe sechs wird oder wurde im Rahmen des Faches Biologie die Unterrichtseinheit „Sexualität des Menschen“ unterrichtet. Wir konnten zu den wichtigen Themenkomplexen Schwangerschaft und Geburt eine Expertin gewinnen. Am Montag, den 29.6.´09 wird die Hebamme Maike Rosenzweig in unsere Schule kommen. Frau Rosenzweig war viele Jahre Chefhebamme im Krankenhaus in Lich. Die Vorstellung, einmal so groß wie ein Reiskorn gewesen zu sein, fasziniert alle und weckt Neugierde auf die Entwicklung im Mutterleib. Das Angebot richtet sich bewusst an die Mädchen der 6. Klassen. Um der Gesprächsrunde keinen „Unterrichtscharakter“ zu geben, wird sie ohne Lehrer im SV-Raum der Schule stattfinden. In einer offenen Atmosphäre nur in Anwesenheit von Mitschülerinnen wird Frau Rosenzweig versuchen, alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt zu beantworten.
Wir hoffen auf eine interessante Gesprächsrunde.

Mit freundlichen Grüßen
Günterberg
Förderstufenleiter


Hintergründe zum Modellprojekt "Hebammen an Schulen" finden Sie hier. Dort werden auch die folgenden Auslöser für das Projekt dargestellt:

  1. Immer weniger Kinder erleben Schwangerschaft und Geburt in ihrer Familie (Geburtenrückgang, Einzelkinder) und beziehen dafür ihre Informationen aus Doku-Soaps und Internet. Diese Informationen tragen nicht zu der Erkenntnis bei, dass Geburt, Schwangerschaft und Wochenbett etwas Normales und Natürliches sind.        
  2. Die Perinatalstudie: Die Kaiserschnittrate nähert sich der 30% Marke, die Anzahl der Geburten ohne Eingriff beträgt nur noch 7%.
  3. Immer weniger Kinder werden gestillt. Im Alter von 6 Monaten weniger als 10%.
  4. Immer mehr Kinder werden von ihren Eltern vernachlässigt, empfinden/erleben sich als ungeliebt. Psychische Erkrankungen im Kinder- und Jugendalter nehmen zu.
  5. Anstieg der Teenagerschwangerschaften.

 

Das Fazit der Veranstaltung:

"Hebammensprechstunde" an der Gesamtschule Mücke

Am 29.06. erlebten die Mädchen der 6. Klassen den Biologieunterricht einmal anders. Die Hebamme Maike Rosenzweig aus Reiskirchen-Ettingshausen besuchte die Schülerinnen, um ihnen die Faszination von Schwangerschaft und Geburt näher zu bringen, aus dem Berufsalltag einer Hebamme zu erzählen und offene Fragen der Mädchen zu beantworten.
Ein Themenschwerpunkt war beispielsweise die Entwicklung des Kindes im Mutterleib. So wurden die einzelnen Entwicklungsschritte von der Befruchtung bis zum ausgewachsenen Kind erklärt und aufgezeichnete Geräusche aus dem Mutterleib abgespielt. Bei der Darstellung des Geburtsablaufs halfen das Modell eines weiblichen Beckens und eine Säuglingspuppe zum besseren Verständnis. Schauspielerische Einlagen, bei denen die Hebamme die ersten Wehen und einen Blasensprung imitierte, sorgten für eine heitere und entspannte Atmosphäre.
Die Mädchen erarbeiteten in der Gruppe die Voraussetzungen für eine natürliche und gesunde Schwangerschaft und verstanden die Verantwortung der Mutter im Umgang mit Nikotin und Alkohol.
Frau Rosenzweig freute sich, dass die Schülerinnen instinktiv die elementaren Bedürfnisse eines Neugeborenen erkannten und bei ihrem Rollenverständnis für Familie großen Wert auf die Gleichberechtigung von Mutter und Vater legten.
Lehrer und Hebamme zogen eine positive Bilanz und waren sich sicher, dass diese Art des Unterrichts eine Bereicherung des schulischen Alltags ist. Die Kinder zeigten sich durchweg interessiert und opferten sogar freiwillig ihre Pause, um mehr zu erfahren.
Herr Günterberg, der Förderstufenleiter der Schule und Initiator der Veranstaltung, freut sich auf eine Wiederholung der "Hebammensprechstunde" im nächsten Jahr.

 

 

 

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